Die Verbindung von aufklärerischer Vernunft und Wissenschaft

Neukantianismus und Naturwissenschaft

„Die neuzeitlichen Wissenschaften sind aus dem Wissen um die perspektivische Gebrochenheit des menschlichen Wissens enstanden. Sie sind aus dem Wissen heraus entstanden, daß es stets mehrere mögliche Festlegungen ein und desselben Problems gibt. Deshalb ist die Verfahrensweise der neuzeitlichen Wissenschaften experimentierend, hypothetisch und spekulativ.“

Kurt Walter Zeidler, in: Prolegomena zur Wissenschaftstheorie, Königshausen & Neumann, Würzburg 2000, S. 121.

„Denn die erkenntnistheoretische Besinnung führt uns überall zu der Einsicht, daß dasjenige, was die verschiedenen Wissenschaften den ,Gegenstand nennen, kein ein für allemal Feststehendes, an sich Gegebenes ist, sondern daß es durch den jeweiligen Gesichtspunkt der Erkenntnis erst bestimmt wird. Je nach dem Wechsel dieses ideellen Gesichtspunktes entstehen für das Denken verschiedene Klassen und verschiedene Systeme von Objekten … Was immer diese Gegenständlichkeit bedeuten mag, in keinem Falle kann sie mit dem zusammenfallen, was die naive Weltansicht als die Wirklichkeit ihrer Dinge, als die Wirklichkeit der sinnlichen Wahrnehmungsobjekte anzusehen pflegt. Denn von dieser Wirklichkeit sind die Objekte, von denen die wissenschaftliche Physik handelt, und für die sie ihre Gesetze aufstellt, schon durch ihre Grundform geschieden.“

Ernst Cassirer, Zur modernen Physik (1921), Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt, Darmstadt 1987, S. 9.

„Platon fragte: was ist Wissenschaft? indem er als diese Wissenschaft die erst bei den Griechen zur Wissenschaft gewordene Mathematik erkannte. Die Mathematik war die Wissenschaft, mit der er die Philosophie in Verbindung brachte; zu der er sie in Verhältnis setzte. Und dabei und dadurch begründete er die Logik, zuvörderst als die Logik der Mathematik. Von der Mathematik aus suchte er sodann einen Weg zur Physik und erweiterte demgemäß den Begriff der Logik. (...) In der Erörterung dieser Frage erfand er den fundamentalen Terminus seiner Philosophie, der das Grundwort der philosophierenden Menschheit geworden ist: die Idee. Und als die Hauptklasse derselben faßte er die mathematischen Ideen, das ,Mathematische‘ ... zusammen.“

Hermann Cohen, Einleitung mit kritischem Nachtrag zur neunten Auflage der Geschichte des Materialismus von Friedrich Albert Lange, Leipzig, 1914, S. 15f. 

„Daher ist es vor allem unter den rationalen Wissenschaften die Mathematik, welche seit Platon als Leitstern für die Erkenntnistheorie gegolten hat. Denn bei ihr ist es ganz klar, daß ihre Gegenstände nicht als solche vom Bewußtsein übernommen und überkommen, sondern vielmehr eigens und von innen her erzeugt sind. Das gilt von den Zahlen, in derselben Weise wie von den Raumformen. Möge die Erfahrung noch so sehr den Anlaß bilden, so sind doch diese Begriffe selbst niemals Gegenstände der Erfahrung; und so hat schon nach der naiven Weltansicht die mathematische Einsicht gar nicht die Aufgabe, irgend eine bestehende Realität in dem gewöhnlichen Sinne des Wortes wiederzugeben, zu erfassen oder abzubilden.

Wilhelm Windelband, Einleitung in die Philosophie, § 12, Tübingen 1920, S. 237.

„In diesem Sinne will die kritische Erfahrungslehre in der Tat gleichsam die allgemeine Invariantentheorie der Erfahrung bilden... Das Verfahren der ,Transzendentalphilosophie‘ kann an diesem Punkte dem der Geometrie unmittelbar gegenübergestellt werden: wie der Geometer an einer bestimmten Figur die Beziehungen heraushebt ..., so werden hier diejenigen universellen Formelemente zu ermitteln gesucht, die sich in allem Wechsel der besonderen materialen Erfahrungsinhalte erhalten.“

Ernst Cassirer, Substanzbegriff und Funktionsbegriff, Berlin 1910, S. 356.

„Die so gewonnene ‚Erkenntnis‘ ist also nach der Auswahl, die unter den Tatsachen getroffen wird, und nach der Beziehung, die zwischen ihnen gesucht wird, eine Konstruktion der Vernunft, die ihre eigene logische (und mathematische) Gesetzmäßigkeit in den Tatsachen entdeckt und daraus herauspräpariert hat. Die ‚Natur‘ als Objekt der Wissenschaft ist ein Kosmos, dessen Zusammenhang wir nur aus den Formen unserer Vernunft in Anschauungen und Begriffen vorzustellen vermögen: - genau wie Kant gelehrt hat.“

Wilhelm Windelband, Nach hundert Jahren, in: Präludien, Jörn Bohr / Sebastian Luft (Hrsg.) Hamburg 2021, Meiner Verlag, S. 140f.

„Auch das Allgemeingültige, zu dessen Einsicht der Geist nur sich selbst bedarf, muß von ihm erst aus der Unermeßlichkeit der Vorstellungen, die sein Bewußtsein wirklich füllen, aufgefunden und gesondert werden. Und nicht einmal dies kann man allgemein erwarten, daß auf dem Wege dieser Besinnung auf sich selbst ihm die einfachsten aller seiner angeborenen Wahrheiten, die höchsten Grundsätze, zuerst zum Bewußtsein kommen; alle thun es ja nur auf Veranlassung eines bestimmten Beispiels oder eines Falles, den Wahrnehmung oder Einbildungskraft dem Geiste vorführen, damit er über ihn Recht spreche; so aber können die Wahrnehmungen beschaffen sein, daß sie nie den reinen Fall darbieten, und daß sie demgemäß auch die Einbildungskraft abhalten, die Vorstellung des reinen Falles auszubilden, über den, sobald er nur dem Bewußtsein gegeben wäre, der Geist unmittelbar mit der in ihm erweckten Ueberzeugung einer allgemeinsten grundsätzlichen Wahrheit urtheilen würde. So kann daher eine sehr schwere Aufgabe der Erkenntniß darin bestehen, uns durch Hinwegräumung aller der Hindernisse, welche die uns aufgedrungene empirische Verknüpfung unserer Vorstellungen entgegenstellt, zu der Einsicht in das Selbstverständliche erst hindurchzuringen.

 Rudolf Hermann Lotze, Logik. Drittes Buch. Vom Erkennen, Hrsg. Gottfried Gabriel, Meiner Verlag, Hamburg 1989, S. 595.

„Die Gebilde der Geometrie – der Euklidischen sowohl wie der Nicht-Euklidischen – besitzen in der Welt des Daseins nirgends ein unmittelbares Korrelat. Sie existieren so wenig physisch in den Dingen, als sie etwa psychisch in unserer ,Vorstellung‘ existieren, sondern all ihr ,Sein‘, d.h. ihr Geltungs- und Wahrheitswert geht in ihrer ideellen Bedeutung auf. Der Bestand, der ihnen kraft ihrer Definition, kraft eines reinen logischen Setzungsaktes zukommt, ist mit jeder Art empirischer ‚Wirklichkeit‘ prinzipiell unverwechselbar und unvertauschbar. So kann denn auch die Anwendbarkeit, die wir irgendwelchen Sätzen der reinen Geometrie zugestehen, niemals darauf beruhen, daß die Elemente der ideell geometrischen und der empirischen Mannigfaltigkeit in irgendeiner Weise zur unmittelbaren Deckung gebracht werden. An die Stelle einer derartigen sinnlich-anschaulichen Kongruenz muß vielmehr ein komplexer, durchaus vermittelter Relationszusammenhang treten.

Ernst Cassirer, Zur modernen Physik (1921), Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt, Darmstadt 1987, S. 94.

„Das Moment der Sachnotwendigkeit war es, das im Begriffe der Kausalität erstmals zu einem exakten Versuch das Naturgesetz zu bestimmen, bei Galilei führte, dessen unvergängliche methodologische Bedeutung am eindrucksvollsten wohl Riehl und Hönigswald zur Darstellung gebracht haben. Man wird Galileis Versuch am präzisesten dahin bezeichnen können, daß Galilei die Naturgesetze als besondere durch empirische Inhalte bestimmte Arten der Kausalbeziehung begriff. (...) Das erhellte wohl am besten aus Galileis eigener Naturauffassung, nach der ihm das Buch der Natur in Zahlen und geometrischen Figuren geschrieben war. Seine Bestimmung des Naturgesetzes wird also von ihm selber dadurch ergänzt, daß er als logische Voraussetzung des Naturgesetzes außer der Kausalität noch das Gebiet des Mathematischen, die Gesetze der mathematischen Relationen erkennt.

Bruno Bauch, Das Naturgesetz, Leipzig / Berlin 1924, S. 17.

"The original Kantian conception of objectivity, in particular, was explicitly intended to undermine such a naively realistic interpretation of scientific knowledge, through its sharp distinction between appearances and things in themselves, and its accompanying insistence that our best knowledge of nature - natural scientific knowledge - extends only to appearances. So the way is similarly open, on our modified Kantian conception, simply to define scientific truth, in a Peircean vein, as whatever the ideal community of inquiry eventually agrees to. Or, in the even more radical, 'logical idealist' tradition of the Marburg School, we might characterize the actual empirical world as that limiting mathematical structure towards which the progress of natural science is in fact converging."

Michael Friedman, Dynamics of Reason, CSLI Publications Stanford 2001, p. 67f.

„Am Anfang der Physik - als der Theorie sinnlich-erfahrbarer, physischer Phänomene - steht ein Paradox. Denn die spezifisch physikalische Betrachtung kann erst beginnen, wenn die sinnlich konkrete Vielfalt und Verschiedenartigkeit dieser Phänomene auf einen gemeinsamen Nenner und das heißt eigentlich zum Verschwinden gebracht wurden. Denn der gesetzliche Zusammenhang der inkompatiblen sinnlichen Erfahrungen des Schweren, Farbigen oder Heißen vermag erst sichtbar zu werden, wenn sie vergleichbar geworden sind. Der erste Schritt des verstehenden Tuns der Physik besteht daher in einer radikalen Homogenisierung, die die ungleichartigen Empfindungen in der Gleichartigkeit der Zahl zusammenfasst. Anders gesagt: die Physik mißt. Erst durch diesen spezifischen Akt der Messung wird jene Bestimmtheit geschaffen, in der etwas überhaupt zum Gegenstand für die Physik werden kann. Cassirer prägt einen eigenen Terminus für diesen signifikanten Initialvorgang. Er bezeichnet ihn als ,Transsubstantiation‘, da durch ihn die vermeintliche ,Substanz‘ der sinnlichen Phänomene ohne Rest in die reine Bezüglichkeit der Zahlenordnung übergeführt wird.“

Christiane Schmitz-Rigal, Die Kunst offenen Wissen, Ernst Cassirers Epistemologie und Deutung der modernen Physik, Meiner Verlag, Hamburg 2002, S. 196.

„Es ist nach Duhem pure erkenntnistheoretische Naivität, wenn man glaubt, auch nur einen einziger Satz, der im Lehrgebäude der Physik auftritt, als einen Satz auffassen zu können, der etwas beschreibt, was Inhalt der unmittelbaren Beobachtung ist. (...) denn es gibt keine einzige faktische Feststellung, die nicht implizit eine prinzipielle Behauptung in sich schließt. Jedes Urteil über einen Einzelfall schließt, sofern es sich als physikalischen Satz gibt, schon ein ganzes System der Physik in sich. Es ist demnach nicht so, daß es gewissermaßen zwei Schichten der Physik gibt: daß auf der einen Seite die reinen Beobachtungen und die Messergebnisse, auf der anderen Seite die Theorien stehen, die sich auf ihnen aufbauen. Denn eine Beobachtung und Messung vor aller Theorie und unabhängig von diesen Voraussetzungen ist unmöglich.“

Ernst Cassirer, Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit, Band IV, Darmstadt, Wissenschaftliche Buchgesellschaft 1995 (1931), S. 118.

„Der quantenmechanische Indeterminismus kann in der Tat in einer weiterentwickelten Kantischen Transzendentalphilosophie verstanden werden. Und zwar lässt sich der klassische physikalische Determinismus, der ein indeterministisches Geschehen verneint, nur unter der Prämisse, dass der Satz der durchgängigen Bestimmung für Naturgegenstände Gültigkeit besitzt, aus dem allgemeinen transzendentalen Grundsatz der Kausalität herleiten. Der Satz der durchgängigen Bestimmung kann aber nicht als ein ontologischer Grundsatz für äußere Erscheinungen transzendentalphilosophisch begründet werden, so dass die weiterentwickelte  Transzendentalphilosophie Kantischer Prägung eine mögliche Verletzung dieses Satzes und damit als deren Konsequenz einen möglichen Indeterminismus im Naturgeschehen einräumen muss und verständlich machen kann. Folglich taugt die weiterentwickelte apriorische Erkenntnistheorie Kants nicht nur zur Grundlegung der klassischen, sondern auch der modernen Physik.“

Ingeborg Strohmeyer, Kantischer und moderner Apriorismus, Königshausen & Neumann Verlag, Würzburg 2014, S. 122.

"For Kant, finally, number belonged to the synthetic a priori categories of the mind. More generally, Kant stated that 'the ultimate truth of mathematics lies in the possibility that its concepts can be constructed by the human mind.' (...) The discoveries of the last few years in the psychology of mathematics brought new arguments to support the intuitionist view that neither Kant nor Poincaré could have known. These empirical results tend to confirm Poincaré's postulate that number belongs to the 'natural objects of thought,' the innate categories according to which we apprehend the world."

Stanislas Dehaene, The Number Sense, Oxford University Press, 2011, p. 226f.

„Alle Naturforschung hat als letztes Ziel die Einsicht in die Formen dieser kosmischen Gesetzmäßigkeit, soweit sie unserm in Raum und Zeit begrenzten Erkennen zugänglich sind; und jene über die subjektive Anerkennung hinausgehende absolute Geltung der mathematischen und der logischen Formen, unter denen sich die Inhalte der Erfahrung zu synthetischen Gebilden und in letzter Instanz zum Kosmos zusammenschließen, geben uns die Gewähr, daß wir es hierin mit einer Ordnung zu tun haben, die über die spezifisch menschliche Bestimmtheit der Vorstellungen hinausreicht und ihre gegenständliche Bedeutung zu völliger Realität steigert.

Wilhelm Windelband, Einleitung in die Philosophie, § 12, Tübingen 1920, S. 240.

„Die empirische Wirksamkeit der teleologischen Maxime findet sich in Kants eigner naturwissenschaftlicher Ansicht über die Geschichte des Lebens veranschaulicht. (...) Sie (die kritische Philosophie) frägt die Naturwissenschaft allein nach ihrer Ansicht über das Leben; den dabei im Subjekt entspringenden Zweckbegriff erklärt sie a priori. Wohl aber hat es für sie Interesse, die Fruchtbarkeit der von ihr gefundenen Maximen in den Fortschritten der empirischen Wissenschaften zu beobachten. In diesem Sinne betrachten wir den Grundgedanken der Darwin'schen Methode, und stellen die Ansicht auf, dass sich in derselben das durchgreifende und gesunde Wirken der kritisch-teleologischen Maxime erkennen lasse.

August Stadler, Kants Teleologie und ihre erkenntnisstheoretische Bedeutung, Berlin 1874, S. 140ff.

„Der Begriff der Wissenschaftsgeschichte selbst birgt in sich bereits jenen Gedanken der Erhaltung einer allgemein logischen Struktur in aller Aufeinanderfolge besonderer Begriffssysteme. In der Tat: wäre der frühere Inhalt des Denkens mit dem vorangehenden nicht durch irgendeine Identität verknüpft, so gäbe es nichts, was uns berechtigte, die verstreuten logischen Bruchstücke, die wir alsdann vor uns hätten, zu einer Reihe des Geschehens zusammenzufassen.

Ernst Cassirer, Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit, Band I, Darmstadt, Wissenschaftliche Buchgesellschaft 1995 (1922), S. 16.

Eine interessante, wenig bekannte Arbeit von Ernst Cassirer, welche eine Verbindung zwischen transzendentaler Erkenntnistheorie, mathematischer Gruppentheorie (nach Sophus Lie) und Gestalttheorie herstellt und auf die wissenschaftliche Wahrnehmungstheorie der Gegenwart vorausweist: 

Cassirer, Ernst: The Concept of Group and the Theory of Perception, Philosophy, Philosophy and Phenomenological Research, Vol. 5, No. 1, Sept. 1944.

http://wexler.free.fr/library/files/cassirer%20(1944)%20the%20concept%20of%20group%20and%20the%20theory%20of%20perception.pdf

 

Literatur (Anregungen): After Euclid (2006) Jesse Norman
Allgemeine Psychologie nach kritischer Methode (2013) Paul Natorp / Sebastian Luft (Hrsg.)
Anschauung und Begriff: Grundzüge eines Systems der Begriffsbildung (2017 / 1913) Max Brod, Felix Weltsch
Cassirers Invariantentheorie der Erfahrung und seine Rezeption des 'Erlanger Programms' (1997) Karl-Norbert Ihmig
Chomskyan Turn (1993) Asa Kasher
Constituting Objectivity: Transcendental Perspectives on Modern Physics (2010) Michael Bitbol / Pierre Kerszberg / Jean Petitot (Hrsg.)
Darwins Erbe im Umbau (2012) Axel Lange
Das AHA! Erlebnis (2015) J. Kounios, M. Beeman
Das Experiment und die Metaphysik (2000 / 1934) Edgar Wind
Das Urphänomen des Lebens: Ernst Cassirers Lebensbegriff (2005) Christian Möckel
Der philosophische Kritizismus und seine Bedeutung für die positive Wissenschaft (1876 / 2016) Alois Riehl
Determinismus - Indeterminismus: Philosophische Aspekte physikalischer Theoriebildung (1990) Wolfgang Marx (Hrsg.)
Die Grenzen der naturwissenschaftlichen Begriffsbildung (2007) Heinrich Rickert, Reiner A Bast (Vorwort)
Die Grundlagen der Naturwissenschaft. Zu Begriff und Geschichte der Wissenschaftstheorie (2011) Reinhold Breil
Die Kantische Theorie der Naturwissenschaft: Eine Strukturanalyse ihrer Möglichkeit, ihres Umfangs und ihrer Grenzen (1976) Karen Gloy
Die Kunst offenen Wissens: Ernst Cassirers Epistemologie und Deutung der modernen Physik (2002) Christiane Schmitz-Rigal
Die Wissenschaft der Idee: Platons Grundlegung der Philosophie im Dialog Parmenides (2016) Robert König
Dynamics of Reason (2001) Michael Friedman
Epigenetik (2015) Bernhard Kegel
Ernst Cassirer and the Critical Science of Germany, 1899-1919 (2014) Gregory B. Moynahan
Ernst Cassirer und die Neurowissenschaft (2018) Hans Zillmann
Evolution - The Extended Synthesis (2010) M. Pigliucci, G. B. Müller
Eye and Brain (2015) Richard L. Gregory
Figural Synthesis (2021) Peter C. Dodwell
Geist und Kosmos: Warum die materialistische neodarwinistische Konzeption der Natur so gut wie sicher falsch ist (2016) Thomas Nagel
Gesetze des Sehens (2007) Wolfgang Metzger
Gestalttheorie und kognitive Psychologie (2016) Hellmuth Metz-Göckel
Grundzüge einer Philosophie der Wissenschaften bei Ernst Cassirer (2001) Karl-Norbert Ihmig
Helmholtz, Cohen, and Frege on Progress and Fidelity: Sinning Against Science and Religion (2020) Teri Merrick
Helmholtz: A Life in Science (2018) David Cahan
Helmholtz: Ein Leben für die Wissenschaft. Umfassende Biographie zum 200. Geburtstag des Universalgelehrten (2021) David Cahan
Inheritance Systems and the Extended Synthesis - Elements in the Philosophy of Biology (2020) E. Jablonka, M. Lamb
Kant and the Exact Sciences (1992) Michael Friedman
Kant and the Laws of Nature (2019) Michela Massimi / Angela Breitenbach (Eds.)
Kant and the Sciences (2001) Eric Watkins
Kant on Proper Science: Biology in the Critical Philosophy and the Opus postumum (2013) Hein van den Berg
Kant's Construction of Nature: A Reading of the Metaphysical Foundations of Natural Science (2015) Michael Friedman
Kant's Philosophy of Physical Science: Metaphysische Anfangsgründe der Naturwissenschaft (2013) Robert E. Butts
Kant's Theory of Science (2015/1978) Gordon G. Brittan
Kant’s Theory of Biology (2016) Ina Goy / Eric Watkins (Eds.)
Kantischer und moderner Apriorismus (2013) Ingeborg Strohmeyer
Kants Philosophie der Mathematik: Grundlagen – Voraussetzungen – Probleme (1999) Darius Koriako
Kants Philosophie der Natur: Ihre Entwicklung im "Opus postumum" und ihre Wirkung (2009) Ernst-Otto Onnasch (Hrsg.)
Kants Teleologie und ihre erkenntnistheoretische Bedeutung (2017/1874) August Stadler
Language Evolution (2003) Morten H. Christiansen (Hrsg.)
Leibniz and the Structure of Sciences (2020) Vincenzo De Risi
Leibniz und die moderne Wissenschaft (2019) Jürgen Jost
Mathematische Modellierung bei Platon zwischen Thales und Euklid (2019) Claas Lattmann
On Nature and Language (2002) Noam Chomsky
Poincaré and the Philosophy of Mathematics (2014) Janet M. Folina, Qiang Zhang
Poincaré, Philosopher of Science: Problems and Perspectives (2014) María de Paz / Robert DiSalle (Herausgeber)
Prolegomena zur Wissenschaftstheorie (2006) Kurt Walter Zeidler
Quantum Mechanics Between Ontology and Epistemology
Space, Number, and Geometry from Helmholtz to Cassirer (2018) Francesca Biagioli
Teleologische Reflexion in Kants Philosophie (2019) Paula Órdenes / Anna Pickhan (Hrsg.)
The Case for Mental Imagery (2010) Stephen M. Kosslyn
The Continuous, the Discrete and the Infinitesimal in Philosophy and Mathematics (2020) John L. Bell
The Determinate World: Kant and Helmholtz on the Physical Meaning of Geometry (2016) David Hyder
The Epigenetics Revolution (2012) Nessa Carey
The Helmholtz Legacy in Physiological Acoustics (2016) Erwin Hiebert
The Kantian Legacy in Nineteenth Century Science (2006) Michael Friedman
The Mathematical Brain (2000) Brian Butterworth
The Nature of Insight (1996) R. J. Sternberg (Ed.)
The Number Sense (2011) Stanislas Dehaene
Thought and Logic: The Debates between German-Speaking Philosophers and Symbolic Logicians at the Turn of the 20 th Century (2005) Jarmo Pulkinnen
Transcendental Idealism and the Organism: Essays on Kant (2004) Marcel Quarfood
Transzendentale Logik und Wissenschaftstheorie (1977) Wolfgang Marx
Two Cultures (1998/1959) C. P. Snow
Universum ohne Dinge: Physik in einer ungreifbaren Wirklichkeit (2020) Jan-Markus Schwindt
Unterwegs zum Dialog mit den Wissenschaften (2007) Kyeong-Seop Choi
Visual Thinking in Mathematics (2011) Marcus Giaquinto
Visual Turn (2022) Wolfgang Wein
Visuelle Intelligenz (2001) Donald D. Hoffman
Von der Philosophie zur Wissenschaft: Cassirers Dialog mit der Naturwissenschaft (1997) Enno Rudolph, Ion O. Stamatescu (Herausgeber)
Wissenschaft und Hypothese (2003 / 1928) Henri Poincaré
Wissenschaftsphilosophie im Neukantianismus (2014) Christian Krijnen / Kurt Walter Zeidler (Hrsg.)
Ziel und Struktur der physikalischen Theorien (2018 / 1906) Pierre Duhem
Zur modernen Physik (1987/1921/1936) Ernst Cassirer
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