Die Verbindung von aufklärerischer Vernunft und Wissenschaft

Die Grundlagen der Naturwissenschaft. Zu Begriff und Geschichte der Wissenschaftstheorie (2011) Reinhold Breil

Umschlag Die Grundlagen der Naturwissenschaft. Zu Begriff und Geschichte der Wissenschaftstheorie

Die wesentlichen Strömungen der Wissenschaftstheorie werden in einem ersten Hauptteil von ihren Anfängen im 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart allgemeinverständlich dargestellt: Logischer Positivismus, Konstruktivismus, kritischer Rationalismus, Theoriendynamik und Hermeneutik werden ebenso wie ihre sprachanalytischen Fortführungen als Varianten eines modernen, wissenschaftstheoretischen Empirismus ausgewiesen. Dabei werden nicht nur die jeweiligen Hauptvertreter Carnap, Quine, Stegmüller, die Erlangener Konstruktivisten, Popper, Gadamer, Apel, Kuhn, Feyerabend, Rorty oder Hacking diskutiert. Neben Gegenwartspositionen werden Philosophen wie Kant, Mach, Duhem, Poincaré, Dingler oder Cassirer berücksichtigt. Die Rückführung der Wissenschaftstheorien auf ihre erkenntnistheoretischen Voraussetzungen macht deutlich, daß der zugrundeliegende Empirismus begründungsbedürftig ist und die Wissenschaftstheorien des 20. Jahrhunderts keine Grundlegung der Naturwissenschaften leisten können. In einem zweiten Teil werden auf der Basis überwiegend mathematisch-physikalischer Beispiele wissenschaftstheoretische Kernthemen analysiert: Was sind wissenschaftliche Gegenstände? Was sind Aufgaben, Funktionen und Grundlagen von Experimenten und wissenschaftlichen Theorien? Beide Teile des Buches können unabhängig voneinander gelesen werden. Der Autor Reinhold Breil ist seit 2004 apl. Professor für Philosophie an der RWTH Aachen. Forschungsschwerpunkte: Wissenschafts- und Naturphilosophie. Königshausen & Neumann.

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